eRechnung– Pflicht für alle Unternehmen ab 2018/19

Das Bundeskabinett hat im September die Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung beschlossen. Die neue E-Rechnungs-Verordnung (E-Rech-VO) beruht auf der Verordnungsermächtigung des § 4a Abs. 3 E-Government-Gesetz (EGovG).

Während § 4a EGovG nur die Pflicht der öffentlichen Verwaltungen zur Entgegennahme vorsieht und darauf hingewiesen wird, dass vertragliche Regelungen unberührt bleiben, die eine (ausschließlich) elektronische Rechnungsstellung vorschreiben, sieht die Rechtsverordnung nun darüber hinaus auch eine Pflicht der Unternehmen (sog. Rechnungssteller) vor, Rechnungen in elektronischer Form auszustellen und zu übermitteln (§ 3 Abs. 1 Satz 1 E-Rech-VO).

Die Verordnung tritt am 27. November 2018 in Kraft, für subzentrale öffentliche Auftraggeber, Sektorenauftraggeber und Konzessionsgeber des Bundes hingegen erst zum 27. November 2019 (§ 11 Abs. 1 u. 2 Rech-VO). Die Pflicht zur Verwendung bzw. Annahme elektronischer Rechnungen gemäß § 3 tritt erst ein Jahr später, am 27. November 2020, in Kraft (§ 11 Abs. 3 Rech-VO).

FASP informiert

FASP informiert

FASP Finck Sigl & Partner Rechtsanwälte Steuerberater mbB
Nußbaumstraße 12, 80336 München
Telefon 089 652001 Fax 652002
Mehr erfahren Sie auf www.fasp.de
FASP informiert