Gehaltsnachzahlung: Arbeitgeber muss Steuernachteil ausgleichen

Das Sächsische Landesarbeitsgericht hatte mit Urteil vom 27.01.2014, Az. 4 TA 268/13, folgenden Fall zu entscheiden:

Ein Arbeitnehmer erhielt nach einem gewonnenen Kündigungsschutzprozess eine erhebliche Gehaltsnachzahlung für Vorjahre. Diese Zusammenballung von Einkünften führte bei dem Arbeitnehmer zu einer progressionsbedingten höheren Einkommensteuerbelastung als sie bei rechtzeitiger Gehaltszahlung eingetreten wäre.

Das Gericht hat den Arbeitgeber verurteilt, diese Steuermehrbelastung als Verzugsschaden an den Arbeitnehmer zu zahlen. Hierdurch erhöhen sich die Zahlungsrisiken für den Arbeitgeber bei Kündigungsschutzprozessen noch einmal.

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